Im Oktober 1928 verkaufte der Besitzer Gustav Schulze (Am Bader-Pfuhl) 60 Morgen Land an der Danewitzer Chaussee an eine Berliner Gesellschaft, die es zu Siedlungszwecken aufteilte. Er erhielt für den Morgen, je nach Lage, 1000 bis 1500 Mark. Geld welches er dringend benötigte um seiner Existenz Willen. Es waren von dem Land schon einige Parzellen an Siedler verkauft. Diese durften zunächst allerdings nur mit Wohnlauben bebaut werden, da noch kein ordentlicher Bebauungsplan vorlag. Nach langem Rechtsstreit war dann 1932 alles geklärt und die Siedlung Schulzenaue konnte entstehen. Durch den Krieg kamen viele Berliner auf der „Flucht vor den Bomben" hierher und bauten sich hier nach Ende des Krieges ein neues zuhause auf.

Die Siedlung Schulzenaue ist eine typische Siedlung mit abwechslungsreicher Bebauung und einem verschlungenen Wegenetz. Heute sind fast alle Häuser neu oder umfangreich saniert. Alle für ein zeitgemäßes leben erforderlichen Infrastrukturen (Straße, Wasser, Abwasser, Gas, Internet) sind vorhanden.

In der Siedlung Schulzenaue befindet sich das aktuell einzige freie B-Plan-Gebiet, in dem Grundstücke zum Kauf angeboten werden.