Zur Besiedlung von Kühle Kaveln 1928 heißt es in der Chronik: „Der Büdner Friedrich Neumann ist durch Pferdekauf (weit über seine Verhältnisse), Pech in seiner Viehhaltung usw. derart in Schulden geraten, dass sein Grundstück versteigert werden sollte. Es gelang ihm aber, 10 Morgen unfruchtbaren Landes auf den „Kühle Kaveln" durch Vermittlung eines Maklers an Wochenendler zu verkaufen. Er erzielte dabei Preise von 1000 Reichsmark pro Morgen. Dadurch konnte er den drohenden finanziellen Zusammenbruch abwenden. Die Gemeinde bekam dadurch eine Masse Siedler auf den Hals, ob zum Segen, bleibt abzuwarten".

Heute ist diese Siedlung entlang der Bergstraße größtenteils dauerhaft bewohnt. Sie hat ihren eigenen Charakter, der sich aus der Lage zwischen Waldrand und offenen Feldern speist. Die Bebauung ist auch heute noch 1-1,5-geschossig und mit vielen Waldbäumen duchsetzt. Die Siedlung liegt etwas abseits vom eigentlichen Dorfgebiet, von dem sie die Bahnlinie Berlin-Stettin trennt.

Teile der Siedlung sind der Erholungsnutzung vorbehalten.