Der Schlächtermeister Klempin, sehr geschäftstüchtig, hatte im Kriegsjahr 1942 den Rest seines Landes zu Siedlungszwecken zum Verkauf angeboten. In 14 Tagen waren alle Parzellen verkauft. Käufer waren meist hiesige Einwohner aber auch Berliner die aus der Hauptstadt aufs Land wollten um den Bombardierungen in der Großstadt zu entgehen. Es lag bei diesen Verkäufen die Überlegung zu Grunde, dass hier nach dem Kriege eine rege Siedlungstätigkeit einsetzen wird und auch der Bürgermeister bereits angewiesen war, vorsorglich Land für diese Zwecke bereitzuhalten. Natürlich war unter diesen Umständen der Marktpreis für den Verkäufer sehr günstig, was es ihm auch erleichterte sich von diesem, nicht sehr fruchtbaren Land zu trennen.

Die Klempinsiedlung liegt entlang des Langerönner Weges, abseits vom dörflichen Durchgangsverkehr, mit dem Anger aber über einen Verbindungsweg verbunden. Sie erfreut sich bei Eigenheimbauern großer Beliebtheit.