Unter der Bezeichnung Albertshof wurde 1861 erstmalig ein Ackergehöft auf der Feldmark Rüdnitz, an der Straße nach Willmersdorf gelegen, benannt, welches vom Ökonomen Albert Petersen bewirtschafte wurde . Ein Ökonom als Bauer, das konnten sie nicht verstehen. So machten sie sich gegenseitig darauf aufmerksam, was wohl auf dem Hof von „Albert" vor sich gehen würde. Irgendwann war der Zeitpunkt da und alle sprachen von „Alberts" Hof. Über die Jahrzehnte prägte sich diese Ortsbezeichnung bei den Einheimischen ein und so heißt diese inzwischen gewachsene Siedlung, dort wo früher nur Felder und Wald waren, Albertshof. Bekannt wurde dieser Teil von Rüdnitz, nachdem die Berliner Stadtgüter große Teile der landwirtschaftlichen Nutzfläche ersteigert bzw. gekauft hatten und darauf nach einer Bauzeit von 1,5 Jahren am 01. Juni 1908 die Fleischvernichtungsanstalt (Abdeckerei) der Stadt Berlin eröffneten und ein modernes Gut in Betrieb genommen haben.

Nach 1945 wurde aus dem Stadtgut das Volksgut Albertshof, das im Laufe der Jahrzente ständig weiter entwickelt wurde. Nachdem das Gut auf die Stadt Berlin rückübertragen wurde, verkauften die Stadtgüter im Jahr 2007 das Gut an einen hölländischen Investor, der den Hof bis heute betreibt. Im Jahr 2010 wurde hier eine moderne Biogasanlage errichtet.